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Fairness im Schach

Auf meinen offenen Brief an den NSV habe ich zahlreiche Rückmeldungen erhalten. Viele zeigten sich betroffen. Unter anderem konnte ich auch einen konstruktiven Dialog mit Rolf Mäser (Obmann des Verbandsschiedsgerichts) führen. Jetzt verstehe ich besser, aufgrund welcher Artikel das Schiedsgericht meinen Rekurs nicht angenommen hat. Auch wenn ich eine andere Meinung habe, wie ein Schiedsgericht vorgehen sollte, kann ich das akzeptieren.

Letzten Freitag traf aber eine E-Mail von André Stauffiger – dem Spielleiter der BVB – ein. Er zeigte sich verägert und bittet mich, seine Antwort auf der Homepage zu veröffentlichen. Dies möchte ich hiermit tun. Da André viele Behauptungen aufstellt, habe ich meine Bemerkungen ebenfalls verfasst. Um die Lesbarkeit zu verbessern, habe ich Andrés E-Mail und meine Antworten farblich hervorgehoben. Ansonsten habe ich nichts an Andrés E-Mail geändert. Ich antworte auf die Aussagen von André möglichst sachlich. Jede Quelle, die ich anführe, kann bei mir angefordert werden. Ich werde es unterlassen, abschätzig über André oder sonst jemanden zu schreiben.

Werter Schachfreund,

Ich habe es mir 8 Tage überlegt ob ich nochmals eine Antwort auf den letzten Brief von Martin schreiben soll, nach dem Urteil auch in der zweiten Instanz, Lutz hat gewonnen dachte ich jetzt ist alles erledigt. Ich hätte gerne einmal mit Selina gesprochen, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass sie auch so verbohrt wie Martin sein kann.

Doch jetzt das neuste E-Mail, die Schiedsrichter hätten nicht gerecht entschieden,und ich sei der Bösewicht! Martin schämst du dich nicht, so ein schlechter Verlierer zu sein.

In meinem ursprünglichen Brief habe ich es unterlassen, Namen zu nennen. Ich wollte niemanden direkt angreifen. Einerseits weiss niemand, wer wie im Schiedsgericht stimmt, andererseits wissen auch nur die involvierten Personen, wer Mannschaftsleiter der BVB an diesem Abend war. Ich wollte Dich also nicht als Bösewicht darstellen.

BVB sollte sich schämen! Warum sollte sich BVB schämen? Wir haben recht bekommen, wenn sich einer schämen muss, bist du es. Du wolltest einem jungen Spieler 16 Jahre mit unfairen Mittel den Sieg stehlen.

Zur Zeit des Abbruchs stand Bernhard nicht auf Gewinn (Partie Bernhard-Ali kann bei mir angefordert werden), dies sagt auf jeden Fall das weltstärkste Schachprogramm Rybka. Wegen dem Abbruch wurde aber Ali die Chance genommen zu zeigen, dass die Partie nicht mehr zu gewinnen ist. Ali hat zur Zeit des Abbruchs noch zwei Minuten auf der Uhr.

Jetzt schrieb noch Suter Philipp :Ich bedaure es zu tief, dass die Institutionen des NSV im Streit fall Liestal-BVB einen derart desolaten Eindruck hinterlassen haben. Ich glaube, dass ist nicht gerade schmeichelhaft für dass Schiedsgericht Schenk,Mäser Bauer + Gerschwiler. Ich kenne Philipp schon über 20 Jahre, ich kann mir nur vorstellen, dass er das unter dem Einfluss von Martin geschrieben hat, und nur die Version über die Vorfälle von Martin kennt.

Dies sind alles Spekulationen. Philipp vertritt in diesem Fall seine eigene Meinung. Er wurde von mir nicht beeinflusst, noch denke ich, dass ich ihn beeinflussen kann.

Vor 2 Jahren hatten wir gegen Liestal ein Aufstiegsspiel, damals lernte ich schon einen ganz anderen Martin kennen, weil es um einen Sieg für Liestal ging, war er ich schreibe jetzt nur, nicht kameradschaftlich. Als ich noch hörte er stellt noch in der NMM einen Schachprofi auf, habe ich mich nicht so auf diesen Donnerstag gefreut

André bezieht sich auf das SMM Aufstiegsspiel BVB 1 - Liestal 2, indem ich eine taktische Aufstellung gewählt habe, und wir dadurch gewinnen konnten. Dass Ali bei uns öfters spielt und an Klubabenden teilnimmt, während die BVB für diesen Abend extra einen FM aus der Innerschweiz organisiert haben, verschweigt André. Mit dem aktuellen Fall hat dies allerdings gar nichts zu tun.

Jetzt aber zur umstrittenen Partie: Ich habe fast 2 Std. immer wieder zugeschaut, zuerst spielte Ali normal,doch als er langsam schlechter stand, und später die Qualität verlor, hat er sich immer schlechter benommen! Er schlug mit voller Wucht auf die Uhr, und man konnte meinem jeder Zug von ihm sei ein Gewinnzug. Ehrlich gesagt ich habe mich für ihn geschämt. Ich sagte Ali schlag doch nicht so auf die Uhr, hat aber nichts genützt!,

Ali hat die Quallität geopfert und steht danach gemäss Rybaka (Spielstärke über 2600 Elo) klar auf Gewinn (-+3.5). Ali hat fest auf die Uhr gedrückt, aber meiner Meinung nach den Spielbetrieb nicht gestört. Jedoch verstösst André aus meiner Sicht gegen Artikel 13.7 a) der FIDE-Regeln

Zuschauer und Spieler anderer Partien dürfen nicht über eine Partie reden oder sich auf andere Weise einmischen.

Wie er selbst sagt, hat er sich in die Partie eingemischt.

Martin wusste ganz genau, dass man nicht so auf die Uhr hauen darf, er hätte Ali auffordern müssen hör auf.damit.,doch das Ali dagegen verstösst, und ev. eine Uhr beschädigt, störte ihn nicht, wichtig für ihn war nur Ali darf nicht verlieren!

Angst um die Uhr hatte ich nie. Ich habe es mir zur Angwohnheit gemacht, nicht in eine laufende Partie einzugreifen, solange sich keine Spieler beklagen und dies hat weder Bernhard noch ein anderer Spieler getan.

Für mich unglaublich Ali hat Bernhard einmal noch das Remis angeboten, der lehnte natürlich ab Heute läutete mir der 2 Schachkollege an, und erzählte mir,dass Ali im Restaurant Roter Engel die Lüge verbreitet, Bernhard hätte auf das Remis Angebot von ihm geantwortet „ nein du Arschloch, und ich hätte in mit dem Leben bedroht.

Meiner Ansicht nach hat sich Bernhard während der Partie korrekt verhalten. Das Wort "Arschloch" habe ich nur aus Andrés Mund gehört. Zudem äussert sich Selina in ihrem E-Mail wie folgt:

Wegen der Drohung: mindestens einmal hat André zu Ali das Halsabschneide-Zeichen mit dem Zeigefinger gemacht (wofür es auch Zeugen gibt). Ali ist während der Partie einmal zu mir gekommen und hat mich gefragt, was er denn machen soll, André habe ihm gesagt, er dürfe die Partie nicht gewinnen sonst... und das Halsabschneidezeichen folgte. Ali sagte weiter zu mir, dass er doch die Partie nicht absichtlich verlieren könne, sonst seien die Liestaler Spieler nicht zufrieden mit ihm.

(E-Mail von Selina am 27 Januar 2008 an André Stauffiger und Christian Schenk NMM-Leiter)

Frage ist das noch normal? Doch dann kam für mich die grösste Ueberraschung. Nach 3Std + 56 Min Spielzeit, ist es Ali auf einmal in den Sinn gekommen, ich hätte ihn vor der Partie bedroht! Mit der Qualität weniger nahm Ali die Uhr stellte sie ab und sagte zu mir: ich spiele nicht mehr weiter, du hast mich bedroht! Kein Wort von Remis.

André ist der einzige Anwesende am Spielabend, der den Ablauf so gesehen hat. Sein eigener Klubkamerad Hanspeter Baumann hält in seinem E-Mail vom 25. Januar folgendes fest:

1.Im Match Liestal-BVB stellte in der Partie Bernhard Lutz-Ali Habibi Ali reglementskonform kurz nach Anbruch der letzten 2 Minuten Antrag auf remis. … 2.Da die Partie Selina Müller-Gerold Schwarzwälder noch im Gange war,wurde mit der Besprechung der Mannschaftsleiter noch zugewartet. … Im Anschluss gingen die Emotionen hoch,Beleidigungen fielen.Nachdem ich Ali auf das Recht von Bernhard,weiterzuspielen,aufmerksam gemacht hatte,sagte er,er spiele nicht weiter,das Schiedsgericht solle entscheiden.

Alleine das Vertagen der Entscheidung bis auf den Ausgang der Partie Selina Fischer gegen Gerold Schwarzwälder ist störend und nicht sportlich. Dass Ali nachdem man ihn beleidigt hat, nicht mehr weiterspielen wollte, ist verständlich. Ali hat aber korrekt Remis beantragt.

Ich gebe zu ich glaube ich war noch nie so wütend!, ich konnte einfach nicht begreifen, dass man so unfair sein kann, weil man Angst hat zu verlieren, und dann einfach nicht mehr weiter spielt. Beide hatten etwa noch 2 Minuten auf der Uhr, und sicher keine 100% Remis Stellung.

Die Stellung war nicht theoretisch (im Sinne von kein Material mehr um Matt zu setzen) Remis, deswegen hätte man weiterspielen sollen, was aber nicht möglich war, da André den Ausgang einer anderen Partie abwarten wollte und danach meinen Spieler beleidigt hat.

Leider habe ich mich nicht mehr beherrschen können. Wie Martin viele Male schrieb, hätte ich dann Ali Arschloch genannt, ich kann mich nicht erinnern das schon einmal einem andern gesagt zu haben, es tut mir leid, aber bei Ali kann ich mich nicht entschuldigen.

Schade André, dass Du Dich bei Ali nicht entschuldigen willst. Ehrlich gesagt, hätte ich das von Dir erwartet.

Doch was mich gleich wütend machte, Martin, er gab ihm recht. Er hat dann natürlich gleich von der 2 Min. Reglement gesprochen, die Partie stehe Remis,. Er hat viel von Paragraphen erzählt, und vieles mehr. Im letzten E-Mail schrieb Martin die Partie sei ausgeglichen gestanden, (mit Qualität weniger!) kann mir jemand sagen warum man dann die Partie abbrechen darf bei fast gleicher Zeit 50 Sek. Unterschied.

Eine Partie sollte man nicht abbrechen müssen. Art 10.2 der FIDE-Regeln sagt, dass dem Schiedsrichter drei Entscheidungen möglich sind: a) Partie als Remis erklären, b) Entscheidung hinausschieben und c) Antrag ablehnen. Ich wollte die Entscheidung hinausschieben. Nur war ich nicht alleiniger Schiedsrichter und brauchte Deine Zustimmung dafür. Du warst aber so aufgebracht, dass ich gar nicht mit Dir reden konnte.

Da ich noch nie in den 48 Jahren als Spielleiter einen Streitfall hatte, für Martin sicher nicht der erste .

Das ist eine Unterstellung. Der SK Liestal hatte mal gegen den Schachclub Pfeffingen einen Streitfall, dies war allerdings in der SMM und Philipp Suter war Mannschaftsleiter. Du kannst aber gerne bei Rolf Mäser nachfragen.

habe ich Martin gefragt wie geht es weiter, seine Antwort war wir beide müssen uns entscheiden, er sei für abbrechen,

Ich war erst für abbrechen nach den Beleidigungen und Provokationen.

ich fragte Bernhard, was willst du, seine Antwort, ich will weiter spielen. Kann mir ein Mensch sagen, ausser dem Schimpfwort, was ich unfaires angestellt habe,

Beleidigungen und das Anschreien eines Spielers gehören nicht zum Schachsport. Im Fussball hättest Du dafür die rote Karte erhalten. Für mich war es offensichtlich, dass Ali eingeschüchtert war. Als Schiedsrichter hätte ich Dich aus dem Saal verwiesen.

ich sei nicht auf das Remis Angebot von Ali nicht eingegangen, er hat ja nie von Remis geredetet nur Martin.

Alle anderen Teilnehmer sehen das anders (siehe zitiertes E-Mail von Baumann).

Hätte ich sagen sollen Alilein spiel doch weiter?

Bitte verhunze nicht den Namen von Ali.

Dazwischem häütte ich mich nochmals unfair benommen, alle standen bei der Partie von Selina, ich hörte das geblitzt wurde. das hat mich interessiert. Selina stand auf Verlust, probierte 3 X die gleiche Stellung zu erreichen, dann stellte sich Gerold selber Matt. Ich glaube ich habe selten so ein Fehler gesehen. Martin stand hinter Selina, also hat er auch zugeschaut. Ich weiss nicht wie viel Mal er geschrieben hat, dass ich durch das Zusehen der Partie mich unfair verhalten hätte.

Ich finde es unsportlich, einen Remisantrag aufzuschieben und auf eine andere Partie zu warten. Ich habe mich erst zur Partie begeben als ich mit Ali alleine am Brett sass.

Wer hat die Partie beendet? Für die Zeit nach dem ich getobt habe, und wir uns geeinigt haben, hat Martin mindestens 10 Seiten geschrieben wie unfair ich war .Ich gebe zu gegen die grossen Kenntnise von Martin in den Paragraphen bin ich ein Anfänger, ich war sicher bei weit über hundert Wettkämpfen in der SGM Bundesliga, SMM, NMM Spielleiter, ich brauchte aber nie Reglemente und Paragraphen, alle Spiele wurden freundschaftlich ausgetragen, darum hatte ich solange Freude daran, Schach spielen kann doch so schön sein, jetzt habe ich einen grossen Dämpfer erhalten! Wenn das Schule machen würde, denn so eine Stellung gibt es häufig, dass einer einfach nicht mehr weiter spielt weil er Angst hat zu verlieren, armes Schach,.

Wie mehrfach betont, hat Ali Remis beantragt. Sieht man die Endstellung an, dürfte es aber Bernhard schwer haben, eine Stellung mit K, T und S gegen K, S, L und Bauern zu gewinnen. Ich denke also nicht, dass Ali Angst hatte, die Partie zu verlieren.

Ich glaube es kommt nie so weit, denn ich kenne sicher keinen Spielleiter ausser Martin, der das unterstützen würde, Da ich wie schon geschrieben, unbedingt mit Martin kein Krach wollte, habe ich Baumann gefragt würdest du für mich schreiben. Nachher waren Ruhe, Selina hat mich gefragt bringst du uns heim, wir führen nach Reinach ich war froh dass der Fall für erledigt war. Doch oh je am Freitag morgen um 8 Uhr, langes E-Mail von Martin,

Ich hätte die Regeln nicht gekannt, wahr ist ich habe an einem Spielabend Mäser Rolf eingeladen, und er hat uns sehr gut die Regeln erklärt.ich habe sicher auch Martin auf aufgeboten, schade dass er scheinbar leider nicht dabei war. Sonst hätte er gewusst, das der 2 Min. Artikel einfach gesagt verhindern will, das bei einer 100% Remis Stellung keiner mit der Zeit gewinnen kann, darum war ich gleich überzeugt, dass Martin trotz seinen 100 Paragraphen, nicht recht hat, und trotzdem immer behaupten wird, das Schiedsgericht hätte falsch entschieden.

Das Schiedsgericht gibt weder Dir noch mir recht. Das Schiedsgericht schreibt:

Das Schiedsgericht kann auf den genannten Fall nicht eintreten.

(Entscheid vom vom 4.2.2008). Gemäss Auskunf von Rolf Mäser wurde mir der Artikel 10d)

Die Entscheidung des Schiedsrichters in Bezug auf 10.2 a), b) und c) ist endgültig.

der FIDE-Schachregeln zum Verhängnis. Nur handelt es sich bei diesem Fall ja nicht ausschliesslich um Art. 10.2 sondern auch um Art. 12 (Das Verhalten der Spieler). Unter anderem führe ich in meiner Begründung zum Rekurs auch auf, dass der NMM-Leiter die Unsportlichkeiten nicht miteinbezieht. Allerdings habe ich beim Rekurs gegen den Art. 6.1 des Reglements des NSG verstossen, der besagt:

Ein Rekurs muss folgende Angaben enthalten: …
(6.) – Artikel des Reglements, auf den bzw. die sich der Rekurs begründet;
(7.) – Vorschlag der gewünschten Entscheidung.

Ich habe in meinem Rekurs den Artikel 12 nicht erwähnt. Folglich konnte das NSG rein aus formellen Gründen beschliessen, auf den Rekurs nicht einzutreten. Den Entscheid auf Nichteintreten finde ich schade, habe es aber teilweise meinem eigenen Fehler zuzuschreiben. Allerdings sagt der Art. 6.1. niergends, was das Schiedsgericht machen soll, wenn eine Artikelangabe fehlt. Meiner Meinung nach hätte das Schiedsgericht diese Entscheidungsfreiheit nutzen können, um trotzdem auf den Fall einzutreten.

Weiter noch viele Anschuldigungen gegen mich . Doch das Wichtigste, warum es zum Mais kam hat er im Schreiben an Schenk, natürlich mit keinem Wort erwähnt. Natürlich auch nicht das ich mich wegen dem Schlagen auf die Uhr an ihn gewandt habe. Martin hast Du das wirklich alles vergessen zu erwähnen?,

Was hat das mit dem Fall zu tun? Abgesehen von Dir hat sich niemand darüber beschwert. Solange kein Spieler sich bei mir beklagt, störe ich keine Partie. Zudem erlebe ich das oft, dass die Spieler in der Endspurtphase auf die Uhr schlagen. Ich empfand es weder als übermässig noch als störend.

Ich konnte das leider nicht ohne Erwiderung lassen, und musste eine Richtigstellung schreiben. Nächstes E-Mail von Martin , BVB sei schuld am Abbruch, eine Frechheit, doch es kam noch besser er hätte weiter spielen wollen, wie hätte er das können, Ali hat doch ganz klar gesagt, ich spiele nicht mehr weiter! und dann kam noch das Gemeinste, ich hätte Ali beim spielen immer gestört + behindert!

Drohungen wie von Selina beschrieben, Beleidigungen wie von Dir zugegeben, nenne ich sehr wohl jemanden am Spielen der Partie stören.

Leider muss ich jetzt sagen, so ein Lügner.

Ich habe keine Beleidigungen ausgesprochen und hatte keinen Wutausbruch. Dich stört es, dass ich die unrühmlichen Ereignisse an diesem Abend ans Licht bringe. Im Gegensatz zu Deinen Vorwürfen stütze ich meine Schilderungen auf Quellen ab. Falls Du meinem Ruf weiterhin Schaden willst, behalte ich mir zivilrechtliche Konsequenzen vor.

Doch es wurde noch besser, im nächsten E-Mail steigerte er sich noch, Ali hätte weiter spielen wollen, doch ich hätte ihn bedroht! So wie ich es verstanden habe, hätte er Angst vor mir gehabt Ich fragte Martin mit was ich ihn mit meinen 82 Jahren bedroht hätte, bekam aber keine Antwort!

Du hast Ali psychisch bedroht, nicht physisch. Ali hat mir nachdem Spiel gesagt, dass er sich bedroht gefühlt hat. Wie bereits erwähnt hat Ali schon während des Spiels Selina mitgeteilt, dass er sich bedroht fühlt.

Doch nicht genug, er wurde noch gemeiner, ich hätte Ali auch während der Partie bedroht !!Ich frage mich muss ich mir solche Lügen gefallen lassen? Ehrlich gesagt ich bereue es, dass ich geschrieben habe, denn ich habe Selina + Martin immer als Vorbild erwähnt. Meiner Meinung nach war er für mich, einer meiner besten Schachkollegen, er hat mir auch sehr viel geholfen. Darum für mich unbegreiflich, dass er mich als gemein, und so nebenbei als ein bisschen dumm hinstellt ( keine Regelkenntnisse usw.).

Ich habe Dich nie als dumm hingestellt. Im offenen Brief habe ich nicht mal Deinen Namen erwähnt.

Ich gebe zu ich bin nur Mechaniker gewesen, doch Martin auf eines bin ich stolz, ich war nie unehrlich. Viele werden es nicht glauben wollen, dass das Martin alles schrieb, ich selber eigentlich auch nicht, doch ich habe alles gespeichert. Jetzt im letzten E-Mail, wo er das Schiedsgericht anklagt, und dieses E-Mail noch weiteren Personen geschickt hat / Zanetti usw.) hat er natürlich auch wieder vergessen das Wichtigste, die Aufgabe von Ali zu erwähnen. Dafür brachte er nach so vielen E-Mail von ihm, eine neue Version: ich hätte Ali erst beschimpft als Selina gewonnen hat. Martin sei doch einmal ehrlich, du weißt ganz genau das ich sofort nach dem Abbruch von Ali, ausgerastet bin.

Ja, Du hattest den Wutausbruch bereits nach dem korrekten Remisantrag (nicht Abbruch, siehe E-Mail von Hanspeter Baumann) von Ali. Schon dort konnte ich mit Dir nicht über den Fall reden. Geschweige denn, nachdem Selina gewonnen hat. Es kann sein, dass Du Ali bereits sofort nach seinem Antrag beleidigt hast. Massiv wurde es aber erst nach dem Sieg von Selina.

Jetzt nur für meine Schachfreunde in Liestal, und zwar weil mir Martin schrieb, dass schon ein langjähriges Mitglied den Austritt bei BVB gegeben hat, und noch weitere folgen werden . BVB hat schon immer mit Liestal Wettkämpfe gespielt, sicher schon als Martin noch nichts vom Schach wusste, und zwar immer in sehr freundschaftlichster Atmosphäre. Ich habe ein paar Mal in der BAZ als zu wenig Helfer da waren ausgeholfen. Als vor 2 Jahren in der BAZ die Ueberschwemmung war, und die C Klasse nicht mehr spielen konnten, bin ich eingesprungen, Hobi hat mich sogar beschenkt, weil alles so gut geklappt hat.

Deine Verdienste für das Schach zweifle ich nicht an.

Letztes Jahr kündigte die BAZ Liestal. Martin erzählte er hätte im Gundeldinger Casino gefragt, es wäre aber zu teuer. Ich bin dann 2 Morgen in die Werkstatt um an 8 Mittwoch Abende das Lokal zu bekommen, es war nicht leicht, weil wir am Dienstag schon eingeschrieben sind. Liestal konnte dann gratis bei uns spielen. Ich war mit meinen 2 Helferinnen 8 Mittwoche von 18 Uhr bis etwa 23,00 dort. Ich habe es nie bereut, denn mit Selina, Martin + Philipp bin ich wie immer sehr gut ausgekommen, und es hat immer alles gut geklappt. Selina + Martin haben meine Frau + mich auch an ihre Hochzeit In der Grün 80 eingeladen. Ich erzähle das nur, weil ich nie begreifen werde, wie man auf einmal wie der grösste Feind behandelt wird. Als unfair und gemeiner Spielleiter beschrieben wird! Das hat mir sehr zu schaffen gemacht. Hört bei Martin jede Freundschfaft auf, wen es um den Sieg seiner Mannschaft geht? Ich glaube das werde ich nie begreifen, und es hat mir leider sehr viel Schlaf gekostet.

Ich erwarte von meinen Freunden ein gewisses Mass an Respekt und Anstand. Obwohl ich mich klar für den Schachklub Liestal einsetze, versuche ich dies, immer mit fairen Mitteln zu tun. Wie Dir SMM-Leiter Markus Angst bestätigen kann, habe ich auch schon gegen eigene Klubmitglieder entschieden. Dies war im Final der Trostrunde Coupe Suisse 2005 zum Beispiel der Fall.

Jetzt meine Frage, bringst Du meine Darstellung, auch in die Homepage von Liestal, oder weil sie zu lang ist,, bist du so fair, und schickst mir die E-Mail Adressen deiner Mitglieder

Die E-Mail Adressen unserer Mitglieder schicke ich Dir aus Datenschutzgründen nicht zu. Aber ich veröffentliche das E-Mail mit meinen Antworten.

Meine Frau die das ganze Geschehen verfolgen musste sagte "das ist ja wie im Kindergarten", und ich glaube sie hat recht.

Mit Gruss André